18 Stadtwerke und Energieversorger haben ihr Geschäft mit Energiedienstleistungen (EDL) wie Photovoltaik, Speichern, Wärme und Ladeinfrastruktur von einer der etablierten Softwarelösungen für Energiedienstleistungen im deutschen Markt auf das energy XRM von epilot migriert. Im Mittelpunkt steht ein eigens entwickelter Migrations-Blueprint, der den Wechsel standardisiert hat.
Ausgangspunkt war die Entscheidung des bisherigen Anbieters, die Plattform nicht weiterzuführen. Über sie hatten die Versorger über Jahre Anfragen, Angebote und Projekte für ihre Energiedienstleistungen abgewickelt – bis hin zur Beauftragung von Installations- und Fachpartnern. epilot hat sie Schritt für Schritt auf das energy XRM überführt, mit der gesamten Projekthistorie.

Blueprint als Schlüssel zur Migration
Ein zentrales Erfolgselement der Migration ist ein eigens entwickelter Blueprint (Ende-zu-Ende-Vorlage) von epilot, der den Wechsel von der bisherigen Plattform zu epilot strukturell und technisch standardisiert. Die Vorlage bildet den bisherigen Funktionsumfang im EDL-Vertrieb auf der epilot-Plattform ab und ermöglicht eine Datenmigration im laufenden Betrieb, inklusive der vollständigen Projekthistorie. Beim größten Versorger waren das rund 15.000 Vorgänge. Durch die strukturelle Standardisierung ist der Wechselprozess nun reproduzierbar. „Mit dem Blueprint haben wir eine skalierbare Grundlage etabliert, die nicht nur diesen Wechsel erleichtert, sondern als Modell für ähnliche Migrationsprojekte dienen kann“, erklärt Moritz Heinemann, Chief Growth Officer bei epilot.
Initialer Use Case mit klarem Entwicklungspfad
Für die Versorger ist der migrierte Funktionsumfang ein initialer Use Case mit klarem Entwicklungspfad für die neue Energiewelt. Auf derselben Plattform lassen sich weitere Geschäftsmodelle erschließen, vom Commodity-Vertrieb über Netzprozesse bis zur Fernwärme. Einige der Versorger haben diesen Schritt bereits gemacht.
„Der Wechsel war strukturiert und gut abgestimmt, und unser Tagesgeschäft lief dabei einfach weiter. Jetzt sehen wir, was mit dem energy XRM noch möglich ist, und wollen die Plattform über den EDL-Vertrieb hinaus nutzen“, sagt Oliver Vlothörbäumer, Produktmanager der Stadtwerke Werl.
Plattformökosystem als Zukunftsmodell
„Stadtwerke brauchen einen zukunftsfähigen Tech-Stack, der mit ihnen wächst und auf dem sie alle Geschäftsmodelle und Akteure zentral orchestrieren können“, betont Heinemann.
Die abgeschlossene Migration unterstreicht den Ansatz von epilot als offenes Plattform-Ökosystem, das über das Geschäft mit Energiedienstleistungen hinausreicht: Die Stadtwerke behalten ihre Beziehungen zu Installations- und Fulfillment-Partnern, während epilot die digitale Prozesssteuerung ermöglicht.
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