Eine Plattform, die zu jedem Netzbetreiber gleich gut passt, baut auf zwei Dingen auf: einer Datenstruktur, die sich an eigene Anforderungen anpassen lässt, und Prozessen, die mehr können als einen starren Standardablauf. Beides zusammen macht individuelle Anforderungen lösbar, ohne für jeden Kunden eine eigene Software zu bauen.
Was individuelle Prozesse wirklich brauchen
Netzanschluss- und Einspeiseprozesse sehen in jedem Unternehmen etwas anders aus, wo eine Prüfung stattfindet, wer freigibt, welche Angaben zuerst abgefragt werden. Ein einfaches Standardformular deckt diese Unterschiede selten ab.
Damit eine Plattform das trotzdem abbilden kann, braucht es eine Datenstruktur, die sich an eigene Objekte wie Anlagen oder Anschlusspunkte anpassen lässt, und einen Prozessbaustein, der Verzweigungen zulässt, statt nur einen einzigen, festen Pfad vorzugeben. Genau diese Kombination macht eine Plattform für individuelle, teils sehr spezifische Anforderungen einzelner Netzbetreiber tauglich, nicht ein einzelnes Feature für sich.
Vorlage statt Neuentwicklung
Bei größeren Netzbetreibern sind Prozesse oft tatsächlich individuell und lassen sich nicht eins zu eins in eine fertige Vorlage pressen. Der sinnvolle Startpunkt ist trotzdem nicht die eigene Neuentwicklung von null, sondern eine bereits erprobte Vorlage für Netzanschluss- oder Einspeiseprozesse, von der aus angepasst wird, was tatsächlich abweicht.
Diese Reihenfolge macht einen echten Unterschied: Die Vorlage wird zuerst genutzt, die individuelle Anpassung kommt danach, nicht umgekehrt.
Wie epilot dieses Prinzip umsetzt
Für Netzanschluss- und Einspeiseprozesse heißen diese Vorlagen bei epilot Blueprints, mit Kundenprojekten entwickelte, erprobte Standards. Kleinere Netzbetreiber kommen damit häufig schon vollständig aus, oft reicht dort der Feinschliff bei Logo, Gestaltung oder einzelnen Formulierungen. Bei größeren Häusern mit individuelleren Anforderungen ist der Blueprint trotzdem der richtige Ausgangspunkt, ergänzt wird dann gezielt das, was tatsächlich abweicht. deren Nutzen weniger im ersten Aufsetzen liegt als im laufenden Betrieb danach: Ändert sich eine gesetzliche Vorgabe, soll eine Antragsstrecke um ein zusätzliches Feld ergänzt werden, oder wechselt schlicht das Logo im Netzkundenportal, lässt sich das direkt im Fachbereich umsetzen, ohne Programmierkenntnisse und ohne auf ein Entwicklerteam zu warten.
Hinzu kommen offene Schnittstellen: Bestehende Systeme wie ERP oder GIS lassen sich anbinden, unterstützt durch die Zusammenarbeit mit etablierten Systemintegrationshäusern, statt ersetzt zu werden.
Der praktische Effekt zeigt sich schon beim Start: Trotz individueller Anpassung steht eine komplette Netzplattform bei entsprechender Vorbereitung innerhalb von rund zwei Monaten bereit. Der Ablauf im Fachbereich bleibt dabei erhalten, angepasst wird die Software, nicht die tägliche Arbeit.
Wie das für euren Fachbereich konkret aussehen könnte, zeigen wir dir gerne in einem kurzen Gespräch.
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