Die Zahl der Netzanschluss- und Einspeiseanfragen wächst schneller, als Teams im Fachbereich mitwachsen können. Was das für den Arbeitsalltag bedeutet, und wo sich der Unterschied tatsächlich messen lässt, zeigt dieser Beitrag.
Mehr Anfragen, kaum mehr Personal
Die Zahl der Netzanschlussbegehren wächst deutlich, angetrieben durch Photovoltaikanlagen, Wallboxen und Wärmepumpen. Nach einer VKU-Umfrage aus dem Frühjahr 2026 erwarten 48 Prozent der befragten Netzbetreiber, dass sich die Netzkapazitäten auf Verteilnetzebene bis 2045 verdoppeln, 37 Prozent rechnen sogar mit einer Verdreifachung.
Gleichzeitig wird genau das Personal knapper, das diese Anfragen bearbeiten müsste. Der Energiesektor gilt als besonders stark vom demografischen Wandel betroffen, ältere Belegschaften scheiden aus, während die Aufgaben durch dezentrale Erzeugung komplexer werden. Hinzu kommt regulatorischer Druck: In der aktuellen Stadtwerkestudie von EY und BDEW bewerten 86 Prozent der befragten Unternehmen den Einfluss bestehender gesetzlicher Vorgaben als eher bis sehr negativ.
Warum sich das nicht mit mehr Personal lösen lässt
Wächst die Zahl der Anfragen schneller als das Team, entscheidet sich vieles an der Frage, wie viel Zeit ein einzelner Vorgang tatsächlich braucht. Genau hier setzen die drei Themen an, die in dieser Reihe einzeln beleuchtet wurden: der Wechsel zwischen mehreren Systemen, die doppelt erfasste Information, die Frist, die nur im Kopf einer einzelnen Person existiert. Jedes davon kostet für sich ein paar Minuten. In Summe, multipliziert mit einem wachsenden Anfragevolumen, wird daraus ein struktureller Engpass.
Die eigentliche Erkenntnis daraus: Wenn zusätzliches Personal am Arbeitsmarkt kaum verfügbar ist, muss der Hebel bei der Zeit pro Vorgang liegen, nicht bei der Zahl der Bearbeitenden. Ein Vorgang, der einmal angelegt wird und an einem Ort nachvollziehbar bleibt, statt über mehrere Systeme verteilt zu sein, braucht dafür grundlegend weniger Zeit, unabhängig davon, wie viele Vorgänge insgesamt eingehen.
Was das bei epilot-Kunden konkret bedeutet
epilot bündelt Netzanschluss- und Einspeiseprozesse auf einer zentralen Plattform, mit messbarem Effekt: In ausgewerteten Kundenprojekten läuft der Hausanschlussprozess um bis zu 63 Prozent schneller, der manuelle Aufwand im Einspeisermanagement sinkt um rund die Hälfte.
Für die tägliche Arbeit zeigt sich das an konkreten Stellen. Wer eine Kollegin oder einen Kollegen vertritt, sieht sofort den aktuellen Stand eines Vorgangs, ohne erst in mehreren Systemen nachschauen zu müssen. Wer eine Frist im Blick behalten muss, muss dafür nicht mehr im Kalender einer anderen Person nachfragen, sie hängt am Vorgang selbst. Der Effekt ist gerade deshalb relevant, weil er nicht von zusätzlichem Personal abhängt, sondern von weniger Zeitaufwand pro Vorgang, genau der Hebel, der angesichts des Fachkräftemangels tatsächlich verfügbar ist.
Wie sich das für euren Fachbereich konkret anfühlen könnte, zeigen wir dir gerne in einem kurzen Gespräch.
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